Sonntag, 15. September 2013

[Monatsstatistik] August '13

 

 
Carina Bartsch- Kirschroter Sommer (512 Seiten 4/5)
Carina Bartsch- Türkisgrüner Winter (464 Seiten 3/5)
Bina Sparks- Scherbentanz (171 Seiten 3/5)
Kerstin Gier- Silber: Das erste Buch der Träume (416 Seiten 3/5)
Julie Leuze- Der Geschmack von Sommerregen (320 Seiten 4/5)
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1883 Seiten
Michelle Rowen- Dark Kiss (367 Seiten 4/5)
Jonathan Stroud- Bartimäus: Der Ring des Salomo (50 Seiten- abgebrochen)
Laini Taylor- Daughter Of Smoke and Bone: Zwischen den Welten (492 Seiten 3/5)
Ilsa J. Bick- Ashes: Ruhelose Seelen (488 Seiten 4/5)
Ursula Poznanski- Die Verratenen (463 Seiten 4/5)
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1860 Seiten
Gesamt:  3743 Seiten, - 9 Bücher (DEU: 9 / ENG: 0)





 
Die Rezension zu Ashes folgt noch.

Carina Bartsch- Kirschroter Sommer (4/5)
Kirschroter Sommer konnte mich vor allem mit seinem Humor, der größtenteils beim Schlagabtausch zwischen Emely und Elyas an die Oberfläche kommt, begeistern.
Dieser macht Carina Bartschs Bücher definitiv zu etwas besonderem. Die Charaktere empfand ich jedoch als schwieriger. Wahrscheinlich wird sich nicht jeder mit ihnen anfreunden können. Emely ist etwas launisch, beschwert sich ständig über ihre beste Freundin Alex, ebenso wie natürlich über deren Bruder Elyas und ist so stur und hartnäckig, wie man es sich zuerst nicht vorstellen kann. Sie macht es Elyas keinesfalls leicht. Von der Handlung passiert eigentlich gar nicht allzu viel und das Ende ist schon nahezu eine Frechheit, die man kaum als Ende bezeichnen kann, aber da es einen zweiten Teil gibt, wird man das wohl verschmerzen können. Jedoch sollte man deshalb am besten auch gleich beide Bücher bereit haben. Bis jetzt hat mich das “Fieber“ noch nicht wirklich gepackt, auch wenn ich es amüsant zu lesen fand. Mal sehen, wie das nach dem zweiten Band aussieht. Denn diesen werde ich auf jeden Fall auch noch lesen. Möchte ja wissen, wie es schlussendlich ausgeht.

Carina Bartsch- Türkisgrüner Winter (3/5)
Der tolle Humor hat in diesem Band leider etwas die Biege gemacht. Obwohl es noch wirklich witzig mit einer betrunkenen Emely anfängt, schwacht er nach einer Weile deutlich ab. Zwar erscheint Emely deshalb für einige vielleicht nicht mehr so nervig- oder jetzt zumindest aus anderen Gründen. Denn in diesem Band passiert von der Handlung sogar noch weniger, als im ersten. Es geht viel mehr einfach um ständiges Hin und Her, Auf und Ab. Um ehrlich zu sein, habe ich mich manchmal gefragt, ob es die zwei Teile wirklich gebraucht hätte. Besonders aufgefallen ist mir nämlich, dass viele bereits geschriebene Inhalte, unnötigerweise kurz nachher nochmal verwendet wurden. Damit sollte verdeutlicht werden, dass sie Emely nicht aus dem Kopf gehen. I GET THAT, aber es wäre oftmals nicht nötig gewesen, da besagter Text nur zwei Seiten vorher auftauchte und man ja kein Gedächtnis wie ein Sieb hat oder zumindest nicht haben sollte.

Bina Sparks- Scherbentanz (3/5)
Hat mir alles in allem gut gefallen. Der Titel ist äußerst passend, man findet schöne Formulierungen vor, vor allem wenn es um Beschreibungen des Tanzens oder die Liebe zum Tanzen geht. Man spürt, dass die Autorin Bina Sparks weiß wovon sie spricht und selbst getanzt hat. Sie schafft es, auch den Leser dafür zu begeistern und ihm Lust aufs Ballett-Tanzen zu machen. Die Protagonistin Julí macht sich viele Gedanken über ihr Leben und stellt sich viele Fragen, oftmals geht das in eine schöne Richtung, manchmal erscheint sie aber einfach auch wirklich naiv und kindisch. Es gibt kaum Interaktion mit anderen Charakteren und geht mehr um Julís Konflikt, dass sie nicht weiß, ob es die richtige Entscheidung ist, sich für eine Ballett- Karriere zu entscheiden, da ihre Eltern sie lieber als Jura Studentin sehen würden. Die im Klappentext angekündigte Liebe spielt erst relativ spät eine Rolle, ist an sich eigentlich nichts besonderes, sondern eher problematisch und deshalb wird auch kaum Glück herübergebracht, was ich etwas schade fand. Weiterhin kommt im Laufe der Geschichte eine unpassende Drogengeschichte zur Sprache, die für mich nicht zugehörig zum Ganzen erschien
Ansonsten gibt es in der Ebook- Version einige Überarbeitungsfehler, fehlende Worte und falsche Konjugationen. Ich dachte ich erwähne das, falls es jemanden gibt, den sowas stark stört

Jonathan Stroud- Bartimäus: Der Ring des Salomo (Abgebrochen)
Ich bin von Anfang an mit einer ungünstigen Einstellung an dieses Buch gegangen. Ich wollte es nicht wirklich lesen, nur einem Freund einen Gefallen tun. Mich hat das Setting abgeschreckt, die ganzen Namen, Begriffe, die ich nicht verstanden hab, die nicht erklärt wurden, weswegen ich mir dumm vorkam- das Buch war mir einfach irgendwie zu gebildet, wie komisch das jetzt auch klingen mag. Hab die Trilogie um Bartimäus nie gelesen, und das sollte man vielleicht vorher. Die Fußnoten waren weiterhin eher nervig, auch wenn Bartimäus eigentlich ganz süß und amüsant erzählt hat, aber unwichtige bzw für mich uninteressante Dinge wurden zu genau vom Autor beschrieben, mich konnte es nicht fesseln und ich wollte mich nicht weiter quälen. Konnte mir einfach nicht vorstellen, 470 Seiten davon zu lesen, weil es einfach nicht meins war. Humor ist zwar schön und gut, aber der Erzählstil sollte nicht zu hoch sein und die Handlung spielt ja auch eine entscheidende Rolle. Mich hat's nicht die Bohne interessiert. Ich glaub nicht, dass es besser geworden wäre, hätte ich weiter gelesen. So, sorry, Christian, aber dieses Buch und ich wurden einfach keine Freunde. 

Laini Taylor- Daughter of Smoke and Bone: Zwischen  den Welten (3/5)
"Daughter of Smoke and Bone" war anders als erwartet. Ich hatte mir wegen dem Klappentext eher gedacht, dass ein Mädchen zufällig auf die Türen stößt und plötzlich vor dem Luxus steht, sich alle Wünsche erfüllen lassen zu können. Aber so ist es ja nicht. Karou lebt schon von Anfang an mit dem Wissen, dass es die vielen Türen und Wunsch"perlen" gibt. Ich konnte mir aufgrund der komplizierten Wesensgestaltung nicht alles wirklich vorstellen. Vor allem bei Karous “Familie“  fiel es mir schwer, da nur ganz am Anfang in einem Satz erwähnt wird, was jeder ist und wie er aussieht. Deshalb musste ich auch immer wieder zurückblättern.
Der Humor, der hauptsächlich in Gesprächen zwischen Karou und ihrer guten Freundin Zuzanna durchblitzt, gefiel mir äußerst gut und auch der Teil mit Madrigal -Akivas erster Liebe-, der später in der Geschichte vorkommt und erst nicht ganz so meins war, konnte mich doch überzeugen und fesseln, weil man nach einer Weile vollkommen darin versinkt, auch wenn man die Erkenntnis aus der Geschichte schon relativ früh ahnt. Es ist ein Erstlingsband einer Reihe, in dem schon relativ viel Handlung passiert- Liebenden finden sich, Protagonistin erfährt von ihrer wahren Herkunft- aber die angekündigte Reise findet dann wohl doch erst im nächsten Band statt. Dieser konnte mich leider nicht ganz so begeistern, aber ich bin trotzdem gespannt auf die Fortsetzung.

Kerstin Gier- Silber: Das erste Buch der Träume (3/5)
"Silber" war für mich leider eher enttäuschend. Es konnte mich nicht wie die Edelsteintrilogie überzeugen, obwohl ich dort auch den ersten Band am schlechtesten fand, weswegen ich Hoffnung für "Das zweite Buch der Träume" habe und auf jeden Fall trotzdem weiterlesen werde, einfach weil es Kerstin Gier ist und mich ja auch dieses Buch unterhalten konnte. Wenn auch nicht auf höchstem Niveau. Der Humor ist hier nicht so präsent, zumindest hat mich nicht vieles zum Lachen gebracht. Am ehesten noch die Haushaltshilfe Lottie. Auch die Geschichte ist nicht wirklich spannend, es passiert nicht viel Handlung oder zumindest nichts, was mich hätte begeistern können. Die Internetseite "Tittle-Tattle-Blog" a lá Gossip Girl, auf der über Mitschüler berichtet und größtenteils hergezogen wird, bietet keine neue Idee oder besonders gute Berichte. Die Idee der Traumwelt und Türen ist dagegen toll, könnte allerdings noch mehr ausgenutzt werden. Den Dämonen und das an Halloween schiefgegangene Ritual empfand ich eher als klischeehaft, ebenso wie das Ende, das mich unzufrieden zurück ließ, da es ziemlich einfach gestrickt ist, keine schockierende Offenbarung bietet und wie schon öfter in anderen Romanen verwendet wirkt. Insgesamt zu sagen ist also, dass es in "Silber" zwar, wie von Kerstin Gier gewohnt sympathische Charaktere gibt, diese aber, wenn das allgemeine Konzept nicht stimmt, auch nicht alles herausreißen können.

Ursula Poznanski- Die Verratenen (4/5)
Am meisten gefallen hat mir der Anfang. Ich habe vorher noch nichts von Ursula Poznanski gelesen, da ich nicht mehr so der Thriller- Fan bin, aber hier dann gleich gemerkt, dass ich es mit einem tollen Schreibstil zu tun haben werde, da mir schöne Formulierungen, besonders bei den Beschreibungen des Schnees aufgefallen sind. Auch das gut durchdachte, interessante System, in dem Ria lebt, konnte mich schnell begeistern. Wo wir auch schon bei der sympathischen Protagonistin sind, die nicht ständig jammert und deshalb auch nicht nervig erscheint. Auch über andere Charaktere erfährt man einiges, da sie dann ja schlussendlich viel Zeit mit Ria verbringen. Sie kann sich aber nie sicher sein, wem sie vertrauen kann und wem nicht. Auch nicht bei ihrer Liebe Aureljo. "Die Verratenen" ist spannend und nervenaufreibend, obwohl es mir zwischendurch auch mal weniger gut gefallen hat und mich nicht immer fesseln konnte. Besonders im Laufe der Geschichte, wenn Ria mit den anderen auf einen Volksstamm trifft, wurde es für mich persönlich uninteressanter. Das Ende ist natürlich nicht vollkommen befriedigend, aber dennoch ganz gut gewählt und kein gemeiner Cliffhänger

Julie Leuze- Der Geschmack von Sommerregen (4/5)
"Der Geschmack von Sommerregen" ist etwas ganz besonderes durch die vielen Farbbeschreibungen. Am besten sollte man allerdings mit möglichst wenig Vorwissen darüber, was diese bedeuten, an das Buch herangehen, um sich die Überraschung nicht vorweg zu nehmen. Auch wenn anfangs alles etwas plötzlich geht, sich die Protagonisten nicht erst langsam kennenlernen und auch Sexszenen vorhanden sind, ist es wirklich wirklich schön und kein 0815 Liebesroman. Nur zu empfehlen!

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