Donnerstag, 17. August 2017

[Rezension] GötterFunke: Liebe mich nicht - Marah Woolf

Quelle: oetinger.de
Preis: 18,99€ [D]
Verlag: Oetinger
Seiten: 464
Bewertung: 3/10
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Weitere Bücher der Autorin:
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Klappentext:
"Sag das nie wieder, hörst du? Hast du verstanden, Jess?" Seine Stimme klang drohend und seine Augen glitzerten vor Zorn. "Liebe mich nicht."

Eigentlich wünscht Jess sich für diesen Sommer nur ein paar entspannte Wochen in den Rockys. Doch dann trifft sie Cayden, den Jungen mit den smaragdgrünen Augen, und er stiehlt ihr Herz. Aber Cayden verfolgt seine eigenen Ziele. Der Göttersohn hat eine Vereinbarung mit Zeus. Nur wenn er ein Mädchen findet, das ihm widersteht, gewährt Zeus ihm seinen sehnlichsten Wunsch: endlich sterblich zu sein. Wird Cayden im Spiel der Götter auf Sieg setzen, auch wenn es Jess das Herz kostet? (oetinger.de)


Meine Meinung:
Hach ja, "GötterFunke"... Ich wollte dieses Buch echt mögen. War ich doch auf der Buchmesse erst bei einem Bloggertreffen mit der Autorin und habe mir das Buch signieren lassen.. Und Marah Woolf ist doch auch so eine erfolgreiche Selfpublisherin...
Insgesamt hat es mich dann aber leider ziemlich enttäuscht.

Mir hat einfach Spannung gefehlt. Ich glaube das ist wirklich mein größter Kritikpunkt. Der Anfang ist noch relativ vielversprechend gewesen, aber danach habe ich mich dabei erwischt, wie ich das Buch relativ lustlos weitergelesen habe. Spätestens bei der Hälfte habe ich mich gefragt: "Kommt da noch was?"

Ich habe mir den Fokus mehr auf der griechischen Mythologie gewünscht. Es dauert wirklich relativ lange, bis man mehr von Prometheus, Zeus & Co. erfährt. Wenn es dann im Altgriechisch-Kurs mal etwas zu erfahren gibt, wird das nur kurz abgehandelt. Alle Einzelheiten sind mir letztendlich nicht klargeworden.
Auch das Camp und die Aktivitäten habe ich mir spannender vorgestellt. Diese werden irgendwie nicht wirklich Teil der Geschichte und nur nebenbei erwähnt, wie Lückenfüller.

Die Charaktere können ebenfalls nicht so sehr glänzen. 
Zumindest nicht die Hauptcharaktere Jess und Cayden, und Jess' beste Freundin Robyn. Mit ihnen geht viel zu viel Teenie-Drama einher; ich bin mir stellenweise echt wie in einer Soap vorgekommen, so sehr wird sich an Klischees bedient. Die Beziehung zwischen Jess und Robyn ist sowas von anstrengend und entwickelt sich kaum. Immer wieder wird über dasselbe geredet, keiner der beiden zeigt Einsicht, sondern schlägt der anderen lieber einfach die Tür vor der Nase zu. 
Im Laufe der Geschichte wird das echt ziemlich nervig. Vor allem da dieser Aspekt vieeel zu viel von der Handlung einnimmt. Und alles andere auf der Strecke bleibt.

Hermes Berichterstattung zwischendurch hat mir jedoch gefallen. Sie bringt etwas frischen Wind und Abwechslung in den sonst so kindischen und handlungsarmen Plott.
Gegen Ende bessert sich dieser, was mich etwas auf die nachfolgenden Bände hoffen lässt. Aber möglich, dass auch diese nur so vor Teenie-Drama triefen... 

Fazit:
Insgesamt konnte mich "GötterFunke" leider nicht überzeugen. Das Teenie-Eifersuchts-Drama ist vieeeeel zu dominant, wodurch die Spannung auf der Strecke bleibt. Auch das Potenzial des tollen Camp-Settings und der griechischen Mythologie wird leider nicht vollkommen ausgeschöpft. 3 Sterne wären hier wirklich zu viel. In einem Wort - Enttäuschend.


3/10

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Kommentare:

  1. Juchuuuuu, ich bin nicht mehr allein mit meiner Meinung :-)

    Liebe Grüße

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    1. Huhu Katrin,

      Ich bin auch erleichtert, mit meiner Meinung nicht ganz allein zu sein ;) Überwiegend sind die Rezensionen ja echt positiv.
      Das Frauenbild und die Klischees scheinen nicht so viele zu stören...

      Liebe Grüße,
      Celina

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